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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Aurelius Bombastus - Theoprastus von Hohenheim

ALTERIUS NON SIT, QUI SUUS ESSE POTEST.
(Wer in sich selbst bestehen kann, der gehöre keinem andern an.)

Essen hält Leib und Seele zusammen, das ist eine große Wahrheit. Wer vom Essen etwas verstehen will das über die Beschränktheit der Meisterköche hinausgeht der muss sich unweigerlich mit naturphilosophischen Betrachtungen beschäftigen um die Kräfte kennen zu lernen welche Leib und Seele zusammenhalten. Kräfte  - solche die jedermann spüren kann aber kaum jemand mehr beachtet. Um es kurz zu machen: Ohne guten Glauben an Dinge die man nicht messen kann kommt man dabei leider auch nicht aus. Die Konfessionen sind hier nur unwesentlich beteiligt. Das Christentum als unsere Leitreligion hat jedoch sehr schwer verständliche Schätze in seinen Schriften versteckt also muss  man dazu nicht den Hinduismus bemühen, obwohl ich in späterer Folge auch darüber berichten will. Die Ausarbeitung dieser Artikel braucht für mich als ungeübten Schreiber einige Zeit, aber wer was ganz Neues erfahren will - weil noch nie irgendwo in dieser Art zu lesen - der soll öfter  mal nachsehen....

Ich beginne mit dem Meister selbst, der sicherlich als er noch unter den Lebenden weilte ein guter Esser war. Gerngesehener Gast auf Hochzeiten und Versammlungen, Speiser der Tausenden wie wir alle wissen! Also ist es ein großes Wort was Christus da in den Evangelien in den Mund gelegt wurde:  «Der Mensch lebt nicht allein vom Brot», das ist die Speise, «sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes ausgeht» (Mt 4,4 || Lk 4,4 sowie Dtn 8,3).

 Der große Parazelsus Aureolus Bombastus Theoprastus von Hohenheim schreibt das dann in seinem Buche "Über ein langes Leben" so : 

"Gleichwohl ist es so, dass Krankheit, Traurigkeit, Herzeleid, Besinnungslosigkeit [Bewusstlosigkeit] und Phantasie etc. auch speisen  wie es denn die tägliche Erfahrung gibt, dass oft ein Mensch mit einer Krankheit viele Tage oder Wochen nichts isst und doch nicht über Hunger klagt; (angefressen sein :-)) desgleichen auch etwa, wenn ein Mensch in großem Herzeleid und mit solcher Traurigkeit beladen ist, die ihn dermaßen speist und tränkt, so dass er nicht daran denkt, zu essen und zu trinken; desgleichen ist zu sehen bei gefangenen, besessenen und besinnungslosen Leuten und denen, die mit großer Phantasie beladen sind), - deswegen ist auch nicht weniger möglich, dass ein Mensch ohne diese Ursache ohne alles Essen und Trinken leben kann, wie Bruder Klaus und andere Waldleute [Einsiedler], von dem man weiß, dass er während zwanzig Jahren nichts gegessen hatte, dass er allein zur Erhaltung seines Lebens etliche Kräuter und Wurzeln auswendig auf seinen Magen, auf das Herzgrüblein legte, und wenn das dürr war, legte er ein anderes auf, und so hat er viele Jahre lang sein Leben erhalten, er nahm ansonsten keine Speise in seinen Mund, noch viel weniger hatte er etwas in seinen Magen hinab verschluckt.
Es soll sich jedoch niemand wundern, dass der Mensch ohne Essen und Trinken sein Leben erhalten und auswendig gespeist werden kann. Denn auf die gleiche Weise, wie der Magnet seine Speise vom Magnet an sich zieht, allein wenn er darauf gelegt wird, tut es auch der Magen im Menschen, der auch wie ein Magnet ist. Er muss auch seine tägliche Nahrung haben, sei es inwendig oder auswendig. Wie ein Magnet Liebe, Lust und Begierde zum Eisen hin als seine Speise hat, so hat auch der Magen im Menschen eine magnetische Begierde zur Speise, so dass er es auch auswendig hineinziehen kann, aber nicht körperlich sondern geistig und als Quintessenz der Speise, welche kein Unwohlsein und keinen Kot im Magen macht, wie beim körperlichen Essen durch den Mund. Darum sage ich hier, dass der Magen ein Magnet ist und die Speise, die gegessen werden soll, das Eisen ist. Und wie der Magnet seine Speise vom Eisen hat, so kann der Magen von den Kräutern seine Nahrung empfangen. Wo er jedoch seine Speise, das ist das Eisen, nicht haben kann, beginnt er damit, sich selber aufzufressen an seinen Kräften, so lange und so viel, bis er abstirbt.. Desgleichen tut auch der Magen im Menschen, wenn er nicht mehr gespeist wird, sei es auswendig oder inwendig, das ist körperlich oder geistig, so fängt er an, sich selber zu fressen und verliert seine Kräfte der Verdauung und greift sich selbst an, auf die gleiche Weise wie ein Mensch, der an Hunger sterben soll und sein eigenes Fleisch frisst.

Die professionellen Schreiber in den Gazetten und Feuilletons, die endlose Reihe von Kochbuchautoren der letzten dreihundert Jahre haben den Gegenstand Essen zum größten Teil immer mehr vom geschäftlichen Standpunkt und sehr eigennützig orientiert betrachtet.

Von der wissenschaftlichen Naturkunde über die Herstellung von Handelswegen bis zur Bestückung der Landwirtschaft, betrachtete man beim Essen nur jene  Vorgänge die primär die damit verbundenen  Berufe prägen. Aussaat - Ernte - Verarbeitung. Bauern, Handel und Gastgewerbe.  Viehzucht sowie Landbau und die Folgeerscheinungen ihre Auswirkungen und Bedeutungen für die Volkswirtschaft. Papier war geduldig, wenige Menschen hinterfragten den tieferen und daher etwas dem Plattnasengeistern verschlossenen Sinn des Essens schlechthin. Kochbücher liest man ja nicht wirklich und Köche können ja selbst kaum lesen und schon gar nicht schreiben. Kulturnationen und Zivilisation hat einen engen Zusammenhang damit wie gewohnt, gegessen und getrunken wird. In unserer Kulturgeschichte die ihren mystischen Ausgang im alten Judentum hatte nimmt Essen einen immer bedeutungsloseren Stellenwert ein. Der Mensch im Anzug auf der Reise ins dritte Jahrtausend steht kauend auf der Straße, mitten im lärmenden Verkehr und  verzehrt einen Hamburger. 

Er hat dieses Essen keinem Gott geweiht und sobald  er den letzten davon  Bissen verschlungen ist interessiert diesen Menschen das Essen schon nicht mehr. Bis sich der Hunger aufs Neue einstellt und er sich wieder auf die Suche macht: Nach einer billigen und schnellen Essgelegenheit. 

Man soll den alten Schriften Glauben schenken.

Waren die Zeiten karg und das Leben für die Menschen hart und entbehrungsreich, so hatten die Nahrung und der Schlafplatz eine ganz andere Bedeutung. Man kannte die wohltuende Segnung der Nahrung  und den erholsamen  und tiefen Schlaf.  Praktisch die ganze uns bekannte Vorgeschichte der Menschheit wäre ohne die Kultur des Essens nie zustande gekommen.  Das Essen wurde zelebriert. Bei Musik Tanz und Gottesbeschwörungen feierte man die Üppigkeit der Natur. Jede Religiosität war undenkbar und barbarisch die nicht das Ansehen der "gottgegebenen" Früchte in ihrem Mittelpunkt hatte. Kehren wir hier zum christlichen Abendmahl zurück um das sich die Liturgie einer heiligen Messe aufbaut. 

Du bist was Du isst, schreiben Naturphilosophen schon im alten Griechenland und so kurz dieser Satz ist, so leicht wird er vergessen. Genießende Christen sollten sich die Worte ihres Propheten :"Esset, das bin ich!" zu Herzen nehmen. Hier wird wieder in einem kurzen Satz ausgedrückt was Speise sei oder sein soll. Eine Form der Göttlichkeit. In der Speise vermuteten die mittelalterlichen Klosterphilosophen das Schöpfungswort: "Es werde" Eine Speise ohne das -es werde - hielten sie für krankmachend und giftig. 

Das Gute rechtfertigt sich durch das Schlechte , sonst wäre es nicht von dieser Welt. So soll einem Schöpfungsmythos zufolge der leibhaftige Teufel neidisch und hinterlistig auf das Paradies  geblickt haben und hat  dunklen Nächten nachgedacht , wie er in den Plan der Natur die er so in aller Pracht vor sich sah, einfahren könnte. Er fand sein Werkzeug  im Geist der Menschen, denen er falsche Meinung über ihr Handeln eingab, und die Verbreitung seiner irrigen Meinungen mit Ansehen und Gold belohnte. Die Fleisch - Gemüse - und Fischhändler des altertümlichen Orients labten im Rufe leibhaftig des Teufels zu sein, den Lug und Trug, falsche Gewichte und schlimmes Maß - dafür musste es bald eigene Gesetzbücher geben. Doch keine Strafe half, nirgends wird auch heute noch mehr betrogen als bei dieser für uns Menschen so wichtigen Beschäftigung: Der Nahrungsmittelbeschaffung, dem Essen. Nirgends ist dieser Betrug darum auch schwieriger nachzuweisen. Wer kann schon den Zusammenhang zwischen dem Genuss eines aus Geldgier und Genusswahns gefangenen Gotteslachs und einem Milzkrebs in einem Körper eines Börsenmaklers herstellen? 

Die Genuss - Philosophen 

Sie waren immer sehr verworrene Persönlichkeiten fast nie fanden sich Humanisten darunter. Essen als Völlerei als eine Todsünde zu der sich Neid und Gier gesellten. Zum Essen musste man nicht nur  töten und die Tiere ausnehmen. Beim Essen hat man verraten und verkauft, gelogen und betrogen. Die Üppigkeit mag dazu nur ein Mantel gewesen sein die Bösartigkeit an den beladenen Tischen zu maskieren... Epikur, Apicius, Brillat Savarin, Talleyrand sind am Ende ihrer von uns lesbaren Biografie feiste Bäuche mit ganz wenig Geist, Leutchen die ihre Selbstverleugnung zu weit getrieben hatten und an Gicht und Podagra dahinsiechten. Politisch waren sie wichtig, als Mörder und Schergen des umsonst vergossenen Bluts... Worthülsen und platte Metaphorik schmücken  den Reiz des elitären Geschmacks, sie beschreiben die Ausdünstungen der Braten und Zuckerwerke, und machen damit  den so begnadeten Beherrscher der Herde und Töpfe zum Halbgott. Aber lassen wir die Toten ruhen sie bedürfen der Speise nicht mehr ...

Augenscheinlich ist eben gerade die Tatsache, dass nur an sich "Lebendiges" isst. Einer Leiche einen Schmaus ins Maul zu stopfen ist umsonst. Was isst da also? Wenn die Lust zu essen etwas körperliches - und da ich im Titel diese metaphysische Anspielung verwendet habe - sage ich "Elementisches" wäre, würde man wohl auch eine Leiche füttern können... Aber es isst ja wirklich nichts , sei es denn lebendig. 

Da es zu diesem Thema so gut wie keine zeitgenössische Literatur gibt, muss man weit ins Mittelalter zurückreisen um  Auskunft darüber zu erhalten warum eine Lebensform Nahrung zu sich nimmt, also isst. Ich schicke voraus wie bedeutungsvoll und wichtig dazu gewisse christliche und auch heidnische Glaubenssätze sind und welchen faszinierenden Bezug man zum heutigen Stand der Wissenschaft herstellen kann. Wenn man Mut zum Denken hat, vorausgesetzt.

Die himmlische Urmaterie - Das Yliastrum

In einem unendlichen Meer von Möglichkeiten, der Unendlichkeit, der Zeitlosigkeit, der absoluten Nichtsheit, existiert die Voraussetzung für jede Art von Notwendigkeit, geleitet von einem unbenennbaren Zwang. Unmanifestierte Materie, noch sind keine Eigenschaften und Kräfte  da , keine Kohäsion oder Adhäsion, nicht fest nicht flüssig kein Gas. Die mittelalterlichen Magier nannten es Licht das weich und sanft silberfärbig  schimmert.  Es hat nicht Form und Namen. Es birgt in sich scheinbar doc hunsere Welt die sich vor zwei geschliffenen Gläsern den Augen aus einem besonderen Stoff in unserem Kopfe offenbart. Offenbarung ist der richtig Ausdruck, denn alles was uns umgibt ist Geheimnisvoll denn es ist eine "Innenwelt". Eine Blase mit einem günstigen Temperaturmittel meinen die einen, ein Spalt dessen Ausdehnung mit so primitiven Mitteln wie Sekunden und Tage gemessen werden  sollte, die anderen. Sie halten das Gemachte  in ihren Händen und erzeugen Werkzeuge für weitere Werkzeuge. Und sie verzehren diese aus der Urmaterie hervorgegangene handfeste Materie, prüfen und erproben sich daran und haben es dennoch noch nie geschafft ein neues Atom mehr zu machen.  So erkennt man schnell das jedes Lebewesen einem Plane unterliegt, einem Regelwerk das ihm erlaubt Masse und Gewichte zu erzeugen aber immer innerhalb dieser großen Leitmacht in welcher das Yliastrum sich befindet. Und diese Leitmacht offenbart sich wieder nur einem kleinen Teil unserer bekannten Geisteskraft. Die Kraft der Imagination. Darüber dachte Moses und Mohammed , Krischna und Pythagoras gleichsam nach und fanden Erkenntnis. 

Die gefallene Urmaterie - Das Cagastrum

Man nehme an das Leben auf dieser Welt ist ein Belohnung. Belohnung ist ein guter Begriff der unendlichkeit an dem man sich erproben kann.  Manch Lohn sei Elendigkeit Krankheit. Alles Existierende, lernen wir schnell, besteht zwangsläufig nur auf dem Tod anderer Existenzen und schnell wird diese wunderbare Welt zu einer Horrorvision und man erschrickt vor dem überall dräuenden Schicksalsschlägen. So sammelt sich in den Leibern der Tiere ein Gemisch von Materie gewonnen aus anderen gut gemischten Materien in Tieren oder Pflanzen. Das an sich Reine ischeint  verpönt und sogar entsetzlich giftig. Was dem Weizenkorn der Humus der Torf, das ist  dem Menschen das Stück Kalbsfleisch. Hier ist der Stoff des das Leben erhält in einer ausgeglichenen Form vorhanden, daß es verzehrt werden kann. Die Pflanze verzehrt die nahrhaften Bestandteile des Bodens, und der Mensch das des Kalbfleischs. So sind alles Lebewesen lehrt uns die Philosophie des Hochmittelalters "cagastrisch". Materie in eine spezielle Form gebracht. In Form von Füchsen, Forellen Hummern und Zebras. Wesenheiten welche immer wieder Füchse werden, ein Programm das nie entschlüssel werden kann   weil der mathematische Beweis für das Yliastrum nie erbracht werden kann. So bleibt im eigentlichen Sinn alles unermesslich das wir sehen und begreifen. Die Spekulation darüber aber kann auch in unserem Zeitalter sehr anregend und interessant sein zumal dieses Thema wirklich seit Jahrhunderten ruht. zuwenig birgt es Aussicht auf Reichtum und vaterländische Ehre.

Aquastisch - cagastrisch...

Fremde Worte? Und findet sich  ein Lexikon mit redlicher Erklärung?

 Einer der sehr gering erklärten technischen Begriffe aus der Zeit des Alchimie. Die aquastrische Kraft steckt in jeder Lebensform. Nennen wir es das Prinzip das den Samen zum Keimen bringt und die biochemischen Prozesse des Wachsens auslöst. In mittelalterlichen versuchte man mittels Kräuteressenzen, Magneten und ein paar anderen Sachen toten Katzen und Hunden für kurze Zeit Leben einzuhauchen. Es soll für kurze Zeit auch gelungen sein, aber  die Geheimnisse der aquastrischen Kraft können mit heutigen wissenschaftlichen Methoden nicht untersucht werden.

Wir haben erfahren dass es für die Existenz eines Wesens ein  e erste   Ursache geben muss. Nichts hat sich aus sich selbst erzeugt sondern über ihm herrscht ein anderes Prinzip. (Macht).   Für das bewusste Leben nicht nötige Erfahrung wird daher auch nicht  gekannt, das obliegt unserer Spekulation  und wichtig scheint nur das Dasein welches uns bewusst gemacht wird durch unsere Sinne  , Erkenntnisse usw. -  und nicht das was vorher oder nachher geschieht. Schnell verfällt man in religiösen Fanatismus und zuviel Blut ist aus diesem einen Streitgrunde schon vergossen worden. Dabei ist alles sehr einfach und Beispiele an welchen man  zumindest die Vorstellung einer anderen Dimension welche unserem Bewußtsein nicht zugänglich ist  einfach demonstrieren. 

Wie klug ist ein Mensch? Genau genommen sind Menschen ziemlich dumm. Kaum jemand ist in der Lage seinen 235. Lebenstag  oder den 35. Geburtstag völlig zu memorieren. Was weiß man von den letzten Ostern oder Familienfeiertag? Ungefähre Dinge nicht mehr. Was kennt ein promovierter Doktor der Philosophie? Kennt er die Bedeutung von Dynamik im aristotelischen Sinn sofort aus dem Stegreif? Große Wissenschaftler sind eigentlich sehr oft nur große mit dem Wissen G`schaftler und kennen immer nur das aktuelle und allgemeine auf das sie sich gerade vorbereitet haben. 


Ein zerbrochenes Weinglas, Scherben die am Boden herumliegen , sieh  sie Dir  an!   Nimm an eine jede einzelne  Scherbe ist für sich ein eigenes Wesen. Denken wir sie uns als Wesen : Der Gattung nach "von Glas". Wesen die in der Lage sind sich eine Vergangenheit vorzustellen, uns ähnlich. Früher waren sie zusammen ein  Weinglas jetzt nur scharfkantige Scherben zu nichts mehr nütze als gefährliche Splitter zu sein, die man wegschafft  weil sie den Boden verschmutzen und  jemanden verletzen könnten...  Diese Scherbe kann keine Vorstellung von ihrer Vergangenheit haben, ähnlich uns die wir nicht wissen woher wir wirklich kommen. Das Glas aus dem diese Scherben bestehen  haben die Glasstücke nie gesehen   erst durch den Bruch entstanden kennen sie ihre frühere Form nicht... Wenn sie spekulieren könnten wie wir... Aber es ist ein gutes Beispiel wie  einfach unser bewusstes Dasein doch erklärt werden kann. 


In der antiken Vorstellung gibt es  die fünf Entien der Welt. Unter Entien versteht man theoretische Ursachen für jedes Dasein auf welche man durch die Kraft der Intuition gekommen ist. Aus diesen Ursachen erwachsen die Stoffe. Stoffe mit seltsamen Eigenschaften...  

Dieses Yliastrum gebiert das Cagastrum und daher nannte man  die Materie der Welt   Cagastrische Matrix. Das Cagastrum kann aber von selbst nichts mit sich anfangen es benötigt eine weitere Kraft - das    Aquastrum. 

In der Religion versteht die Welt unter dieser  aquastrischen Kraft das Wort Gottes, und ganz genau genommen die Manifestation des göttlichen Willens: Es werde! Daher sind alle materiellen Dinge von diesem "Es werde" beseelt. Alle Stoffe beinhalten daher diese Worte meinen die Religionsphilosophen, daher werden sie für die Lebewesen zu Gegenständen ges Gebrauchs und auch der Nahrung. Erst wenn in der Materie das "Es werde" steckt  kann  die Materie erkannt und verwertet werden. 

Originaltext aus dem 16 Jhdt. aus dem Buch  AZOTH:

So wisset nun: Wie Eine Blume auf einem Kraute wachset und in sich den allerbesten Geruch und Tau hat , so daß die Bienen sehr begierig darauf sind viel Honig daraus zu haben, denn sie sind aus dem Honig sie werden aus dem Honig geboren, also essen sie Honig und tingieren sich zum anderen Male aus dem , daraus sie ihren Leib haben. Und so wie sie klein sind und doch einen großen Schatz Honig zusammenklauben, ebenso ist auch ihr aquaster, der und kein anderer ist dieser zeitlichen Speise begierig. Es wird jedoch in solcher zergänglicher cagastrischen Speise  die Speise des aquastrischen Leibes, das verbum fiat, erstens dem cagastrischen Homunculus durch den mercurium vitae administriert, und in dem selbigen Mercurio ist das verbum fiat, das aus dem Munde Gottes gegangen ist und immer noch geht. Alldieweil die Seel aus dem himlischen aquastro geschaffen ist , das ist aus dem Leibe da Christo geschaffen ist , hieraus folgt, daß auch die necrocomische Seel täglich das verbum fiat isst., und so lebt sie nit allein aus Brot , sondern von jeglichem Wort, das durch dem Mind Gottes ausgeht. . Und das verbum fiat hält ihr das Leben zerbrechlich, es sei denn, , daß sie durch den limbus secundi Adami, das ist durch Wasser und Geist im Abendmahl Christi, zum anderen Male tingiert werde , sonst stirbt sie vom ewigen ab und wird aus dem Paradeis verjagt.....

Diese theoretische Kraft oder Wirkung sollte den Homunculus beleben, viele Versuche altertümlicher Denker  waren dahingehend, daß man dannach forsche wie man künstliche Wesen erschaffen könnte . Aus diesen Werken kommen daher auch viele wertvolle  Aussagen zur Lebenskraft und ihrer Wirkkung in den Speisen. 

Zum Essen gehören  der Hunger, die Esslust und diese kommt wieder aus dem Bereichen des Yliastrums. Der cagastrische Körper wird mit einem Gefühl erfüllt das man Appetit nennt, und der Mensch  bekommt Lust auf sein  Essen. Als Essen kann daher nur gelten was irgendwie dem Menschen in seiner Struktur gleichwertig ist, meinte man.


Die Aquastrische Kraft des Wassers, der Sonne und des Mondes galt als die Höchste. Wenn wir heute diese Aussagen überprüfen haben sie immer noch Geltung. Ohne Licht und Wasser und die  großen astronomischen Tingierer, den Mond, die sterne , das All wäre die kleine Welt nicht lebendig....