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Frühlingsküche bei uns

Frische Küche und Wildkräuter aus der Natur ist jetzt unser Küchenthema. Was Bärlauch Kresse und Co. an guten Kräften bei sich haben lässt sich in kurzen Sätzen gar nicht darstellen. sie finden im Text daher zu den jeweiligen Pflanzen die wir ab jetzt für einige Wochen in unserer Küche verwenden gute Informationshinweise zu einer speziellen Webseite wo Sie viel mehr über diese Kräuter erfahren.

So manche Frühlingskur beginnt man ja auch mit dem ersten Erwachen der pflanzlichen Natur. Junge Keime und Triebe sind immer sehr zart, oft sogar süßlich im Geschmack oder wie beim Bärlauch fein würzig.

Wer diese Kräuter sammeln will, braucht nur die entsprechenden Wachstumsgebiete in den heimischen Auwäldern zu wissen. Dort wo es langsam fließendes Wasser gibt in den kleinen Bächen findet man auch die ersten grünen Kräuterpflanzen. Besonders die Kresse ist durch die intensive Landwirtschaft mit ihrem großen Düngereintrag in die fließenden Gewässer schon auf dem Rückzug, und man muss sich da schon etwas auskennen um einen guten Platz zu finden.

Die Brunnenkresse (Nasturtium aquaticum)

Nasturtium wird abgeleitet vom lateinischen nasus = Nase und tortium = Qual unter Bezugnahme auf die starkes Niesen hervorrufende Eigenschaft der Pflanze. Kresse kommt entweder vom lateinischen crescere = wachsen, wegen des schnellen Wachstums, oder vom althochdeutschen kras, gras = Speise, wegen der Verwendung der Pflanze als Gemüse und Salat. Weitere Infos

Die Brunnenkresse wird für Salatmischungen verwendet, wer ihren scharfen Geschmack gerne einzeln genießen möchte hat hier auch eine reizvolle Option sie als frischen Salat zu verzehren. Man soll bei der "Ernte" jedoch darauf achten, dass darauf geachtet wird, nur die guten frischen Triebe zu nehmen. Beginnt die Brunnenkresse zu blühen, verliert sie ihren reinen Geschmack. Weiters wäre darauf zu achten, dass auf der Brunnenkresse gerne keine Bachkäfer steigen. diese sollte man gleich im Bach lassen, in dem man die abgeschnittenen Blätter dort gleich etwas abschwemmt.

Eine weitere sehr schmackhafte Frühlings - Salatpflanze

Der arabische Arzt Avicenna macht sie in Europa die seit dem Altertum vergessene Arzneipflanze wieder  bekannt. Der Salat der armen Schlucker ist eine wahre Geschmacks - Lehrpflanze. Wer von Bitterstoffen nichts versteht oder sie meidet, ist eine Naturbanause. Die Nuancen dieses Geschmacksspektrums benötigt man auch um guten Wein zu erkennen.

Kuhblume, Ringelblume. Französisch: Pissenlit, dent de lion; englisch: Dandelion, blowball, lions-tooth, cankerwort, milk-, witch- oder yellow gowan, Irish daisy, monk's head; italienisch: Taraxaco, dente di leone, capo di frate

Löwenzahn---  Taraxacum ist vom arabischen Tharakhchakon abgeleitet. Mit diesem Namen bezeichneten die Araber entweder eine blaublühende Zichorienart oder eine nicht näher feststellbare Pflanze mit gelben Blüten. Eine andere Auslegung sagt, daß Taraxacum doch griechischen Ursprunges sei und vom griechischen τραξις (taraxis) = Augenkrankheit, welche durch die Pflanze geheilt wurde, abgeleitet ist. Der deutsche Name Löwenzahn bezieht sich auf die eigenartig gezähnten Blätter der Pflanze.  Informationsseite

Sauerampfer

Schon im Altertum war die Verwendung der Gattung Rumex als Gemüse und als Arzneimittel allgemein bekannt. Als Gemüse wurden die Blätter verwendet und als Heilmittel die Wurzel. Sauerampfer ist in der österreichischen Küche ohne große Bedeutung. Er war immer , gleich dem Löwenzahn auf dem Speisenplan ärmerer Bevölkerungsschichten, in Frankreich und Italien aber war er Zutat zu Suppen und Gemüsegerichten.

Informationsseite

Der Bärenlauch (Allium ursinum)

Das früh austreibende Liliengewächs ist auch Futter für Bären, wie schon römische und griechische Naturforscher im Altertum beobachteten. In Oberösterreich nannte man ihn früher Zigeunerlauch und "Judenzwiefl". Bei den Schwaben aber auch Waldherre - weil er bodendeckend im Frühling den Wald beherrschte.... 

Was man mit Knoblauch und der Bärlauch gehört nicht machen soll wäre nach meiner Erfahrung - ihn mit Geräten hoher Drehzahl zu pürieren. Man denke sich dabei nur einmal, dass jedes "Heilkraut" auch ein Giftkraut ist. Liliengewächse haben es in sich. Flüchtige Substanzen kann man ohnehin nur im frischen Zustand voll erhalten. Daher nimmt man den Bärlauch am besten nur wenn er gerade im Wald wächst und mach keine konservierten Produkte daraus. Dünn mit scharfem Messer geschnitten frisch in die Suppe gekocht oder über den Salat gestreut...

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Die Brennnessel

Wer an Magersucht leidet sollte sich bei der Brennnessel umsehen. Ihr Eiweißgehalt ist in der Natur ein Phänomen. Eigentlich ist es eine wunderbare Nutzpflanze die man hervorragend als Spinat oder Suppe mit Genuss immer  bereit zum Essen hat.

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Der Wegerich

 

 

 

 

 

 

 

 

Beinwell

Eine Eiweißhältige Nutzpflanze mit hervorragenden Eigenschaften für gute Suppen und Spinatgemüse. Die Wurzel, Schwarzwurzel reibt man am besten frisch in die Gemüsesuppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beinwell Information

Symphytum officinale

Auszug aus einem Arzneimittelbuch:

Beispiel für die Anwendung: (Nach Macalister, Narrative of an Investigation Concerning an Ancient Medical Remedy and its Modern Utilities, S. 33.) Am 17. Februar 1911 kam die 47jährige Patientin in meine Behandlung. Sie befand sich in einem äußerst geschwächten Zustande infolge einer schweren Hämatemesis. Während vieler Wochen vorher hatte sie nach dem Essen Schmerzen gehabt und hatte 14 Tage vor der Aufnahme ins Krankenhaus ständig sich übergeben. Selbst Wasser verursachte Schmerzen und wurde wieder erbrochen. Einige Zeit vor dem Eintritt der Hämatemesis hatte sie Melaena gehabt. Das ganze letzte Jahr war der Abdomen druckempfindlich gewesen, und sie hatte einen Klumpen im Epigastrium gespürt, der sich in das rechte Hypochondrium erstreckte. Bei der Untersuchung wurde ein Tumor, gerade unter den Rippen auf der rechten Seite festgestellt. Der Tumor war gerundet, unregelmäßig und äußerst schmerzhaft, und ich vermutete zuerst ein Magenkarzinom, um so mehr, als die Patientin ein Brustkarzinom hatte. Als die Reizbarkeit des Magens nachließ, bekam die Patientin einen schleimigen Infus von Symphytum, welcher mit etwas gesättigter Lösung von Allantoin verstärkt worden war. Darauf trat sehr bald Besserung der Magensymptome ein, im Laufe eines Monats verschwand der Tumor, doch blieb eine äußerst druckempfindliche Stelle zurück. Im Laufe der Zeit verschwand jedoch auch diese.

 

Wir freuen  uns auf Ihren Besuch.

Die Kräutergerichte gibt es immer nur solange der tägliche Vorrat reicht.

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